Bandwechsel - ganz einfach |
|
Bandwechsel - Lederbänder werden bei modernen Uhren durch auswechselbare Federstege gehalten. Hierbei handelt es sich um ein dünnes Röhrchen mit zwei federnd gelagerten Zapfen an den Enden. Federstege gibt es in unterschiedlichen Längen und Stärken, mit und ohne Ansatz. Das Uhrmacher-Werstattset "Magnum" enthält die gängigsten Größen und Stärken.
Vor dem Anbringen des neuen Bandes prüfen Sie bitte, ob die alten Federstege noch im einwandfreiem Zustand sind. Federstege sind stark belastete Teile der Uhr und sehr preiswert. Sparen Sie nicht am falschen Ende, sondern ersetzen Sie im Zweifel die Stege durch gleichartige neue. Vorsicht - Stege ohne Ansatz nur an Uhren mit durchbohrten Anstößen verwenden. Bei anderen Uhren lassen sich diese Stege nicht mehr so ohne weiteres entfernen. Umgekehrt schadet es nicht, wenn Sie Stege mit Ansatz an durchbohrten Anstößen verwenden. Deshalb finden Sie im Uhrmacher-Werkstattset auch nur Stege mit Ansatz. Tipp: Verwenden Sie keine sog. Universalstege, das sind Stege mit kurzer Hülse und sehr langen Zapfen, die den Sinn haben, gleich für mehrere Breiten von Bändern zu passen, was zwar die Lagerhaltung des Uhrmachers erleichtert, aber auf Kosten der Haltbarkeit geht. Diese Stege sind deutlich weniger stabil. Beim Anbringen des neuen Bandes gilt - Schnalle an die Zwölf. Stecken Sie den Steg in die Öffnung des Bandes und lassen einen Zapfen des Federstegs in die entsprechende Bohrung des Anstoßes einrasten. Jetzt drücken Sie mit der Fläche der Gabel den zweiten Zapfen des Federstegs herunter, so dass sich das Bandende zwischen die Anstöße schieben lässt und der Zapfen des Federstegs hörbar in die Bohrung einrastet. |
|
Da die Anwendung der Werkzeuge und die Umsetzung der vorstehenden Arbeitsregeln außerhalb unseres Einflusses liegt, können für evtl. entstandene Schäden keine Ansprüche gegen uns geltend gemacht werden. Alle Angaben ohne Gewähr. © 1997-2007 by Stetefeld-Design |